Windpark
Brunn-Laaber
Regionale Wertschöpfung durch grünen Strom aus Wald-Windpark Brunn-Laaber
Der geplante Onshore-Windpark Brunn-Laaber liegt im Oberpfälzer Landkreis Regensburg zwischen der Gemeinde Brunn und dem Markt Laaber. Derzeit sind drei Windenergieanlagen des Typs Siemens Gamesa SG 6.6-170 mit einer Leistung von je 6,6 MW für den Windpark vorgesehen. So können pro Jahr 34 Mio. kWh grüner Strom erzeugen und damit rund 11.300 Haushalte versorgt werden. Der Baustart soll nach derzeitigem Planungsstand voraussichtlich Ende 2027 erfolgen.
Alle Inhalte auf einen Blick
Das vorgesehene Projektgebiet ist ein wirtschaftlich genutzter Fichtenforst direkt an der A 3. Die exakten Standorte der Windenergieanlagen ergeben sich mit den nächsten Planungsschritten.
Vor Ort können wir bereits auf erfolgreich realisierte Projekte zurückblicken: 2011 haben wir den Windpark Brenntenberg I errichtet, 2015 kam der Windpark Brenntenberg II hinzu. Die insgesamt fünf Anlagen sind nur wenige Kilometer vom aktuellen Windprojekt entfernt.
Daten und Fakten des Windparks Brunn-Laaber
- Nabenhöhe: 165m
- Rotordurchmesser: 170m
- CO2-Einsparung: ≈ 25.500 t / Jahr
- Baubeginn: voraussichtlich Ende 2027
- Inbetriebnahme: in Planung
Das Projekt Brunn-Laaber im Detail
Wald-Windpark
Bayern zählt zu den waldreichsten Bundesländern. Um das Ausbauziel von 1,8 Prozent der Landesfläche für Windenergie zu erreichen, werden auch Waldstandorte genutzt. Der Windpark Brunn-Laaber soll in einem forstwirtschaftlich genutzten Privatwald entstehen. Vorhandene Wege können für Bau und Transport genutzt werden, sodass vergleichsweise wenige Bäume gefällt werden müssen. Arbeits- und Lagerflächen werden nach der Bauphase wieder aufgeforstet.
Artenschutz
Ein unabhängiger Gutachter hat die Fläche untersucht und keine artenschutzrechtlichen Einschränkungen festgestellt. Ergänzend führen wir verschiedene Vermeidungs- und Ersatzmaßnahmen durch: In lauen Sommernächten werden die Anlagen zum Schutz von Fledermäusen abgeschaltet. Für Zauneidechsen entstehen Schutzzäune entlang der Zufahrtswege sowie zusätzliche Steinwälle als neuer und sicherer Lebensraum.
Schallschutz
Bei der Planung wird genau berechnet, wo und wie laut die Windräder in der Umgebung zu hören sein werden. Grundlage für die Einhaltung der Immissionsrichtwerte ist die „Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm“. Die berechneten Werte des Windparks Brunn-Laaber liegen für die umliegenden Gemeinden sogar tagsüber deutlich unter den strengeren Nachtgrenzwerten. Die schalldämpfende Wirkung des Waldes bleibt erhalten, da nur kleine Flächen gerodet werden müssen.
Beteiligung
Als nachhaltiger Energieanbieter beziehen wir die Gemeinden vor Ort frühzeitig in die Planung ein. In vielen Projekten beteiligen sich Kommunen und Bürger*innen bereits über Bürgergenossenschaften, Nachrangdarlehen oder vergünstigten Bürgerstrom an den Erträgen von Windparks. Beim Onshore-Windpark Brunn-Laaber wird sich in den nächsten Planungsschritten zeigen, welche Beteiligungsform vor Ort in Frage kommt.