PRESSEMITTEILUNG

Perigus Energy schließt Kommunalbonus-Verträge für Windpark Rotmainquelle: Jährliche Auszahlungen für acht Kommunen

  • Creußen, Pegnitz, Haag, Schnabelwaid, Hummeltal, Gesees, Ahorntal sowie der Landkreis Bayreuth für das gemeindefreie Gebiet Glashüttener Forst erhalten kumuliert voraussichtlich 66.000 € pro Jahr.
  • Der Windpark Rotmainquelle feiert 2026 sein zehnjähriges Bestehen und erreichte bereits internationale Aufmerksamkeit.
  • Seit Mai 2026 firmiert der Entwickler und -betreiber des Windparks im Zuge eines Rebrandings als Perigus Energy (vormals Ørsted / OSTWIND).

Landkreis Bayreuth, 9. Juli 2026. Der Windpark Rotmainquelle im Lindenhardter Forst ist seit 2016 in Betrieb und ein Leuchtturmprojekt der erneuerbaren Energieerzeugung im Landkreis Bayreuth. Der Regensburger Windparkentwickler- und -betreiber Perigus Energy hat nun mit acht umliegenden Städten und Gemeinden Verträge zur Auszahlung des sogenannten Kommunalbonus nach Paragraf 6 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) abgeschlossen.

Mehr lokale Wertschöpfung dank Kommunalbonus
Mit dem Kommunalbonus können Betreiber von Windenergieanlagen Standortkommunen direkt an den Erträgen der Stromerzeugung beteiligen. Gemeinden im Umkreis von 2,5 Kilometern profitieren anteilig von Zahlungen in Höhe von 0,2 Cent pro eingespeister Kilowattstunde.

Der Mechanismus stärkt die lokale Akzeptanz erneuerbarer Energien und fördert die regionale Wertschöpfung: Die zusätzlichen Einnahmen können von den Kommunen zweckungebunden für wichtige lokale Projekte und Investitionen verwendet werden – etwa in den Bereichen Infrastruktur, Bildung oder Klimaschutz.

Rund 66.000 € jährlich für die acht Kommunen
Nahe der A9 südlich von Bayreuth gelegen, erzeugen die fünf Windenergieanlagen mit je 3 Megawatt Leistung jährlich durchschnittlich 33 Millionen Kilowattstunden Strom. Auf dieser Basis gerechnet, erhalten die Stadt Creußen, die Stadt Pegnitz, die Gemeinden Haag, Schnabelwaid, Hummeltal, Gesees, Ahorntal sowie der Landkreis Bayreuth für das gemeindefreie Gebiet Glashüttener Forst kumuliert voraussichtlich rund 66.000 Euro pro Jahr. Die Auszahlung erfolgt im Verhältnis der jeweiligen betroffenen Flächenanteile an die Kommunen.

Die Auszahlung beginnt rückwirkend zum 1. Januar 2024 und läuft bis zum Ende der EEG-Förderung des Windparks am 31. Dezember 2036. Über diese Laufzeit ergibt sich somit eine Gesamtsumme von rund 850.000 Euro.

Stefan Bachmaier, Geschäftsführer Perigus Energy Deutschland, sagt:
„Der Windpark Rotmainquelle ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt der Energiewende. Neben der finanziellen Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern profitieren nun auch die umliegenden Kommunen dauerhaft von den Erträgen der erneuerbaren Stromerzeugung. Das stärkt die lokale Akzeptanz und schafft einen spürbaren Mehrwert für die gesamte Region.“

Martin Dannhäußer, Erster Bürgermeister der Stadt Creußen, sagt:
„Wir sind sehr dankbar, dass Perigus Energy ohne große Umschweife ihrer gesetzlichen Möglichkeit nachkommt und uns Kommunen mit dem sogenannten „Windcent“ unterstützt. Diese Einnahme ist eine deutliche Unterstützung der Kommunen, die die Windenergie in den letzten Jahren zusammen mit den Betreibern ausgebaut haben. Erfreulich ist, dass immer mehr Betreiber der Auszahlung auf freiwilliger Basis nachkommen und die Standortkommunen weiter unterstützen.“

Windpark Rotmainquelle feiert Jubiläum
Der Windpark Rotmainquelle von Perigus Energy feiert 2026 sein zehnjähriges Bestehen seit der Inbetriebnahme. Dank seiner Lage an einem der windreichsten Standorte Bayerns versorgt er verlässlich umgerechnet rund 10.000 Haushalte mit nachhaltiger Energie.

Zudem sticht der Windpark durch seine umfangreiche Bürgerbeteiligung hervor: An der Finanzierung haben sich rund 200 Bürger*innen und zwei Bürgerenergiegenossenschaften in Form eines qualifizierten Nachrangdarlehens mit insgesamt 5,75 Millionen Euro beteiligt. Damit erreichte der Windpark Rotmainquelle 2025 internationale Aufmerksamkeit: Das World Economic Forum hat die Bürgerbeteiligung im Rahmen der „Responsible Renewables Initiative“ als ein Leuchtturmprojekt und Positivbeispiel hervorgehoben.

Perigus Energy: Neuer Name, gleiche Mission
Auch der Entwickler und Betreiber des Windparks feiert 2026 einen wichtigen Meilenstein: Seit Mai firmiert das Regensburger Traditionsunternehmen als Perigus Energy. Hintergrund ist die erfolgreiche Übernahme des europäischen Ørsted-Onshore-Bereichs durch Copenhagen Infrastructure Partners (CIP).

Perigus Energy kann dabei auf eine jahrzehntelange Erfahrung und gewachsene Kompetenz in verschiedenen europäischen Märkten und erneuerbaren Technologien aufbauen. Alle Mitarbeitenden wurden in das neue Unternehmen übernommen und alle Projekte werden in der bisherigen Konstellation unverändert fortgeführt.

In Deutschland wurde das Unternehmen 1992 als Familienunternehmen OSTWIND gegründet und war von 2022 bis April 2026 Teil von Ørsted. Bis heute hat Perigus Energy 800 MW Wind- und Solarleistung im deutschen Markt realisiert. 

Über Perigus Energy:
Perigus Energy entwickelt, baut und betreibt Wind-, Solar- und Speicherprojekte in Deutschland, Irland, Spanien und dem Vereinigten Königreich. Das Unternehmen ist Teil von Copenhagen Infrastructure Partners und verfügt über eine installierte Leistung von 578 MW aus erneuerbaren Energien in Europa sowie über 248 MW an Solar- und Windenergieprojekten, die sich derzeit im Bau befinden. In Deutschland hat Perigus Energy über 30 Jahre Erfahrung und bereits 800 MW Wind- und Solarleistung realisiert. Als verlässlicher Partner in den Regionen verfolgt Perigus Energy die Vision, gemeinsam den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben und so eine sichere Energiezukunft zu gestalten. Weitere Informationen finden Sie auf perigusenergy.de oder auf LinkedIn.

Pressefotos

Der Windpark Rotmainquelle umfasst fünf Windenergieanlagen.
Foto: Perigus Energy

Pressekontakt

Perigus Energy  
Konstantin  Kessler
k.kessler@perigusenergy.com
+ 49 151 726 443 31 

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